In meiner Mitte

Der Jahrgang 8 ließ die Weihnachtsferien am 20. Dezember mit einer besinnlichen Adventsandacht einläuten.

Der Weg ist vorgegeben und führt uns unweigerlich in die Mitte. Nicht auf dem schnellen, direkten Weg bewegen wir uns in die   Mitte, kreisend und langsam, in Bögen, um die Mitte herum und auf sie bezogen. Dorthin dürfen wir uns konzentrieren, abgeben was uns belastet, den Tag hinter uns lassen, ankommen. Ankommen bei den grünen Zweigen, die von immergrünen Bäumen  stammen.

In der Mitte angekommen, verweilen unsere Augen bei der Kerze, nehmen das Licht wahr, das für uns scheint. Hier in der Mitte können wir sein, einfach Dasein. In der Mitte ist der Ort der Besinnung und der Ort der Verwandlung. In der Mitte kann ich        ausruhen, zu mir kommen, mich auf das Wesentliche in meinem Leben besinnen. Meine Sinne wahrnehmen: Das Licht sehen, den Duft der Zweige riechen, meinen Atem hören. Die Mitte bietet Zeit zum Nachsinnen. In der Mitte beginnt die Verwandlung. 

Indem ich mich der Mitte meines Lebens zuwende und daraus Kraft schöpfe, kann ich mich drehen und den Weg, der vorher nach innen führte, nach außen gehen. Ich richte mich neu aus. Lasst wieder eure Augen die Führung übernehmen und folgt dem Weg der Spirale, diesmal in die andere Richtung. Wie ist der Weg in diese Richtung, welche Gedanken begleiten mich? Bin ich beschwingt oder nachdenklich? Spüre ich die Kraft im Rücken, gehe ruhig und gelassen. Dem Weg vertrauend, kann ich mich dem Alltag        zuwenden, dem Außen, den anderen Menschen, dem, was ich in der Welt wahrnehme und sehe. Schritt für Schritt bin ich auch in dieser Richtung in Verbindung mit der Mitte. Aus der Wende in der Mitte entsteht etwas Neues, eine andere Blickrichtung, die mich langsam wieder aus der Spirale herausführt.

Draußen angekommen, schaue ich noch einmal auf die Spirale. Sie drückt als Symbol aus, was unser Leben braucht: Zeiten, in    denen wir nach innen gehen, in die Mitte gehen, uns zentrieren und konzentrieren, und Zeiten, in denen wir nach außen gehen und in denen wir uns dem Alltag und seinen Anforderungen widmen.

(nach Dorothea Hillingshäuser, Quelle: http://www.kirche-mit-kindern.de/fileadmin/user_upload/BILDER/Download/adventsspirale.pdf, zul. gepr. 3.1.2010: 19:25 Uhr)

 

Ein großes Dankeschön gilt Frau Herkenhoff, Ayk und Oliver für die musikalische Begleitung.


(Bec)


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