Projekt 1: Baumpflanzaktion im Schulwald
Als Umweltschule gehört das Ziel der Klimaneutralität natürlich fest zur Schulentwicklung dazu. Ein wichtiger Bestandteil ist die Erhaltung und Pflege unserer Wälder, besonders da die Realschule in Nachbarschaft zum Teutoburger Wald liegt.
In diesem Jahr konnte ein besonderes Projekt realisiert werden bei dem 5 Schulen (Gymnasium Bad Iburg, Grundschule am Hagenberg, Grundschule Ostenfelde, Grundschule Glane und die Realschule Bad Iburg) zusammen 4000 Bäume als eigenen Schulwald auf einer Fläche von 0,5 Hektar pflanzen konnten. Die Schulübergreifende Kooperation verdeutlichte den Schüler*innen, dass man gemeinsam stark ist und sehr viel verändern kann. Die fünften und sechsten Klassen der Realschule Bad Iburg haben sich Anfang Dezember auf den Weg gemacht und konnten auf einer Wiese am Freden die Bäume pflanzen. Dabei handelte es sich um Heimische Bäume und Sträucher, wie z.B. Traubeneichen, Rotbuchen, Sommerlinde, Weißdorn und Schlehe. Das Projekt wurde von der Stiftung Zukunft Wald personell und finanziell unterstützt. Die Wiese wurde von der Gemeinde Bad Iburg zur Verfügung gestellt. Den Schüler*innen hat die Aktion viel Freude bereitet:
· "Die Baumpflanzaktion war sehr gut, weil wir Teamwork gemacht haben und was für die Umwelt getan haben."
· "Ich fand es toll, weil wir der Natur geholfen haben."
· "Es war zu schnell zu Ende, aber es hat Spaß gemacht und es fühlt sich gut an etwas für das Klima zu machen."
Da der Wald fußläufig von der Realschule entfernt ist, kann er nun als Lernort weiter genutzt werden und die Schüler*innen können die weitere Entwicklung ihres Waldes mit verfolgen.

Projekt 2: Kooperation Diakonie – Häusliche Gewalt
Die Schüler*innen des Jahrgangs 10 haben im November im Rahmen des sozialen Lernens die interaktive Dauerausstellung "Rosenstraße 76" der Diakonie OS zum Thema "Häusliche Gewalt" besucht.
Dazu sind die Klassen mit ihren Klassenlehrer*innen an jeweils einem Tag mit dem Bus nach Osnabrück gefahren, um durch die Ausstellung verschiedene Aspekte von Gewalt wahrzunehmen und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.
Die Schüler*innen konnten in einer nachgestellten Wohnung auf Entdeckungsreise gehen und hinter die „schöne Fassade“ gucken, z.B. Schränke und Schubläden öffnen, ABs abhören, im Tagebuch blättern etc.
Dass dieses Thema in unserer Gesellschaft von großer Bedeutung ist, zeigt das folgende Zitat über die Ausstellung:
„Häusliche Gewalt findet mitten unter uns statt: Zuhause, hinter verschlossener Tür, im sonst geschützten Wohnbereich. Sie trifft vor allem Kinder und Frauen jeder Nationalität, Kultur, Klasse und Ethnie. Auch Männer werden Opfer sowohl von psychischer als auch von physischer Gewalt in der Partnerschaft. Frauen sind allerdings deutlich häufiger von Gewalt und insbesondere sehr schwerer körperlicher Gewalt betroffen.
Wege aus der Gewalt sind erst möglich, wenn das Schweigen gebrochen wird. Ziel der Ausstellung ist es, der Tabuisierung von Gewalt und Unterdrückung, die viel zu häufig noch im Verborgenen ausgeübt wird, entgegenzuwirken.“ (Rosenstraße 76 - Diakonie Osnabrück Stadt und Land (diakonie-os.de))
In einem anschließenden gemeinsamen Gespräch mit geschulten Ausstellungsbegleiterinnen konnten die Schüler*innen ihre Eindrücke schildern, Fragen stellen und lernten zudem Maßnahmen zur Gewaltprävention, Beratungsstellen sowie Hilfeangebote kennen.

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