Zielvereinbarungen zur Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht

Qualitätsbereich 1: Die Schule sichert die Anwendung der Kriterien zur Leistungsbewertung

Die Kriterien der Leistungsbewertung werden schuleinheitlich noch stärker verbindlich abgestimmt und für die Schülerschaft und die Erziehungsberechtigten in Erinnerung gerufen. Bei den Festlegungen zur kompetenzorientierten Leistungsbewertung stimmen die Fachkonferenzen die Lern‐ und Leistungssituationen schulintern soweit als möglich vergleichbar ab. Für die SchülerInnen findet die Bewertung klar und nachvollziehbar nach bekannten Kriterien statt.

Grundlegende Anforderungen im Prozess

    • Die FBK bzw. FK sind aufgefordert, gemäß den Richtlinien aus den Curricularen Vorgaben festzulegen, in welchem Verhältnis in den Lernkontrollen die verschiedenen Anforderungsbereiche bedient werden sollen. Dies ist in der Hinführung zu den schuleigenen Arbeitsplänen schriftlich zu hinterlegen.
    • Aus der Verbindlichkeit der schuleigenen Arbeitspläne resultiert die Verpflichtung LZK parallel in den jeweiligen Fächern eines Jahrgangs zu schreiben. Nur vor der Schulleitung begründete Ausnahmen sind möglich. Zukünftig soll bei LZK ein einheitlicher Kopf Verwendung finden. Zu den LZK gehören des Weiteren eine einheitliche Struktur, die zu entwickeln ist.
    • Die Termine der LZK werden seit Schuljahresbeginn 2016/17 nach einheitlichem Muster im IServ eingestellt.
    • Die FBK bzw. FK sind aufgefordert einen Kopf der LZK zu diskutieren und gegebenenfalls für ihre Fächer zu modifizieren. Gleiches gilt für den Aufgabenteil. Es werden seit dem 2. Schulhalbjahr des Schuljahres 2016/17 in den einzelnen Fächern einheitliche Vorlagen bei den LZK erprobt und in den FBK bzw. FK evaluiert werden.
    • Der Prozess wird von Schulentwicklungsberaterin der Landesschulbehörde Osnabrück, Frau Hebenstreit und den Fachberatern der Landesschulbehörde begleitet. Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2017/18 sollen sich einheitlich strukturierte LZK in den FBK bzw. FK etabliert haben. Der Schulleitung werden ab dem zweiten Schulhalbjahr 2017/18 die LZK mit Erwartungshorizont sowie drei LZK der SchülerInnen und Notenspiegel vor ihrer Rückgabe an die Lerngruppen vorgelegt.

Qualitätsbereich 2: Die Schule entwickelt ein Medienbildungskonzept

Die Entwicklung eines schulischen Medienbildungskonzeptes ist ein Prozess, der eine strukturierte Planung erfordert. Der Gesamtprozess der Konzeptentwicklung lässt sich in drei Phasen gliedern:
Phase 1: Auftragsklärung, Zielformulierung
Phase 2: Erstellung des pädagogischen Medienkonzeptes
Phase 3: Anpassung der technischen Voraussetzungen an das pädagogische Konzept.
Phase 4: Umsetzung und Evaluation

Grundlegende Anforderungen im Prozess
Für die Entwicklung eines Medienbildungskonzeptes müssen die Lehrkräfte einer Schule vier zentrale Leitfragen beantworten:

    • Welche medienbezogenen Kompetenzen sollen in welchen Klassen und Fächern gelernt werden?
    • Welche Medien sollen zur Entwicklung von Lern- und Medienkompetenz in welchen Klassen und Fächern genutzt werden?
    • Welche Software, technischen Geräte, Internetanbindung, werden benötigt, um die angestrebten Unterrichtsziele zu erreichen?
    • Welche Qualifizierung benötigen Lehrerinnen und Lehrer zur Integration von Medien in ihren Fachunterricht?

Beim Aufbau und bei der Struktur des Medienbildungskonzeptes sollten die folgenden Aspekte Berücksichtigung finden:

    • Ziele des Medienbildungskonzeptes
    • Aussagen zur Unterrichtsentwicklung
    • Formulierung des Qualifizierungsbedarfs
    • Ausstattungsplanung (diese steht bewusst am Ende des Prozesses)

Qualitätsbereich 3: Die Schule entwickelt und etabliert ein Konzept schulischer Sozialarbeit

Die Weiterentwicklung der Schule zur inklusiven Schule, ihr Ausbau zur Ganztagsschule, die veränderte Kindheit, aber auch die Aufnahme von Flüchtlingskindern stellen veränderte Anforderungen an die Arbeit der Schule dar.
Um diesen Herausforderungen am besten gerecht werden zu können, müssen multiprofessionelle Teams gebildet werden, die sich umfassend um die verschiedenen Belange der Schülerinnen und Schüler, des Lehrerkollegiums und der Eltern und Erziehungsberechtigten kümmern. Gerade die schulische Sozialarbeit kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, um junge Menschen nicht nur in ihrer schulischen, sondern auch in ihrer persönlichen, beruflichen und sozialen Entwicklung zu fördern. Sie kann aber auch Kollegien und Elternhäuser dabei entlasten diesen Prozess zu begleiten.
Die Aufgaben von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern sind dabei vielfältig. Genannt werden können u.a.:

    • die Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf,
    • die Bereitstellung erlebnispädagogischer Angebote bzw. Angebote im Bereich des sozialen Lernens im Ganztag bzw. Regelunterricht,
    • Kinder und Elternhäuser mit besonderen Problemlagen,
    • die Unterstützung des Kollegiums bei sozialen Fragestellungen oder die Pflege von Netzwerken.

Das bestehende System der Realschule Bad Iburg bietet diesbezüglich z.B. im Fachbereich Wirtschaft, im Bereich der Prävention und der Beratung zahlreiche Anknüpfungspunkte.

Es müssen Tagungen der Schulleitung und des Kollegium mit den Schulsozialarbeiterinnen folgen, um die Arbeitsfelder schulischer Sozialarbeit zu beleuchten. Dabei sollen zum einen die Schulsozialarbeiterinnen ihr Tätigkeitsfeld vorstellen, zum anderen die KollegInnen deutlich machen, wo sie sich Unterstützung wünschen. Aus diesem ersten Impuls heraus sollen im Folgenden die Arbeitsfelder gemeinsam in themenbezogenen bzw. adressatenbezogenen Arbeitsgruppen erschlossen werden.

Qualitätsbereich 4: Die Schule plant und realisiert eine Schulgemeinschaftsfahrt

Die Realschule Bad Iburg feiert im September 2018 ihr 50jähriges Schuljubiläum. Am 20. Juni 2016 hat die Gesamtkonferenz der Realschule beschlossen diesen Anlass mit einer Schulgemeinschaftsfahrt zu Beginn des Schuljahres 2018/19 zu feiern. Auf der Gesamtkonferenz am 20. November 2016 entschieden die Anwesenden, die Schulgemeinschaftsfahrt in Kooperation mit der Firme Höffmann aus Vechta an den Gardasee durchzuführen.
Auf diesem Weg sind verschiedene Etappen zu beschreiten:

    • Das Vorhaben muss in der Schulgemeinschaft kommuniziert werden. Dafür sind Vollversammlungen, Elternabende, Treffen mit den verschiedensten schulischen Gremien und dem Veranstalter nötig.
    • Die Planung und Durchführung von verschiedenen hinführenden Veranstaltungen ist notwendig.
    • In Absprache mit dem Veranstalter ist ein Programm zu erstellen sowie die organisatorische und logistische Seite des Vorhabens abzusprechen und zu bedienen.


Stand 04.08.2017

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