Stadtelternrat

Vorstellung Stadtelternrat (StER) Bad Iburg 

Der Stadtelternrat ist eine Elternvertretung der Schulen, welche im Teil 5, Abschnitt 2 des Niedersächsischen Schulgesetz (NSchG) verankert ist. Dort stehen u.a. auch die Aufgaben des Stadtelternrates. Es folgen Auszüge aus dem NSchG (in kursiv gesetzt). 

§ 99

Aufgaben der Gemeinde- und Kreiselternräte

(1)  Die Gemeinde-, Stadt- und Kreiselternräte können Fragen beraten, die für die Schulen ihres Gebietes von besonderer Bedeutung sind. Schulträger und Schulbehörde haben ihnen die für ihre Arbeit notwendigen Auskünfte zu erteilen und rechtzeitig Gelegenheit zur Stellungnahme und zu Vorschlägen zu geben. Das gilt insbesondere für schulorganisatorische Entscheidungen nach § 106 Abs. 1…

Der derzeitige Stadtelternrat wurde mit Beginn des Schuljahres 2017 für zwei Jahre gewählt. 



Der StER setzt sich, vor dem Hintergrund der schulpolitischen Arbeit des Schulträgers/Rates in den vergangenen Jahren, insbesondere mit zwei Themenfeldern schwerpunktmäßig auseinander:

1.    Entwicklung, Ausrichtung und Konzeption der Schullandschaft in Bad Iburg

2.    Baulicher Zustand aller Schulen


Zu Punkt 1 wird sich insbesondere auf folgenden Paragraphen des niedersächsischen Schulgesetztes bezogen:

§ 106

Errichtung, Aufhebung und Organisation von öffentlichen Schulen

(1) Die Schulträger sind verpflichtet, Schulen zu errichten, zu erweitern, einzuschränken, zusammenzulegen, zu teilen oder aufzuheben, wenn die Entwicklung der Schülerzahlen dies erfordert.


Zu Punkt 2

Der StER beschäftigt sich z. Z. insbesondere mit dem baulichen Zustand der vier städtischen Schulen.
Dieser weist Mängel auf, die teilweise sogar als gefährlich einzustufen sind.
So sind bspw. in der Grundschule Glane brandschutztechnische Mängel zu finden und in der Realschule sind Schüler, Lehrer und jeder, der bestimmte Teile des Gebäudekomplexes betritt, Schimmelpilzen ausgesetzt, deren Kurz- und Langzeitwirkungen völlig unklar sind.

Insgesamt liegt an den vier Schulen ein Sanierungsstau von über 15 Millionen EUR vor.
Obwohl die Mängel bereits über Jahre und teilweise schon über Jahrzehnte der Verwaltung und der Politik bekannt sind, wurde aus Sicht des StER , zu deren Beseitigung viel zu wenig getan.

Der StER will in Zusammenarbeit mit den zuständigen Verantwortlichen darauf hinwirken, dass entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, die eine Verbesserung der aktuellen Verhältnisse bewirken und die Schulen auch langfristig in die Zukunft hinein, für Schüler, Lehrer und Eltern, attraktive Bildungseinrichtungen darstellen.

Der StER weist darauf hin, dass kein bestimmtes Schulentwicklungskonzept favorisiert wird, jedoch die Lähmung in dieser Frage aufzulösen ist!

Ziel des StER ist: Transparenz in die Arbeit der Stadtverwaltung und Politik zu bringen. Dies geschieht in erster Linie durch öffentliche Protokolle aus den StER-Sitzungen, in denen diese Arbeit beschrieben und dokumentiert wird.

Hierzu wird das Gespräch mit Politik (Sitzungen mit den jeweiligen politischen Fraktionen) und Verwaltung gesucht, sowie soweit möglich, an Bildungsausschusssitzungen des Rates teilgenommen. Die Protokolle und deren Ergebnisse/Informationen werden über verschiedene Informationskanäle (Homepages der Schulen, Elternabende, persönliche Gespräche) an Eltern und Schulleitungen weiter gereicht, so dass diese zusätzlichen Einblick erhalten, wie Politik und Verwaltung arbeiten. 



Im Folgenden können die Sitzungsprotokolle heruntergeladen werden.